AGB
§ 1 Anwendbarkeit der AGB
a) Die AGB regeln die Geschäftsbeziehungen zwischen Tierheilpraktiker und Patient als Behandlungsvertrag im Sinne der §§ 611 ff BGB, soweit zwischen den Vertragsparteien Abweichendes nicht schriftlich vereinbart wurde.
b) Der Behandlungsvertrag kommt zustande, wenn der Patient das generelle Angebot des Tierheilpraktikers annimmt und sich zum Zwecke der Beratung, Diagnose und Therapie an ihn wendet.
c) Der Tierheilpraktiker ist berechtigt, einen Behandlungsvertrag ohne Angabe von Gründen abzulehnen. Der Honoraranspruch für bis dahin entstandene Leistungen bleibt bestehen.
§ 2 Inhalt und Zweck des Behandlungsvertrages
a) Der Tierheilpraktiker erbringt seine Dienste in Form von Beratung, Diagnose und Therapie.
b) Über Diagnose- und Therapiemethoden entscheidet der Patient nach umfassender Information frei.
c) Es werden auch Methoden angewendet, die schulmedizinisch nicht anerkannt sind. Ein Erfolg kann nicht garantiert werden.
d) Verschreibungspflichtige Medikamente dürfen nicht verordnet werden.
§ 3 Mitwirkung des Patienten
Eine aktive Mitwirkung ist nicht verpflichtend. Der Tierheilpraktiker kann die Behandlung abbrechen, wenn das Vertrauensverhältnis gestört ist.
§ 4 Honorierung des Tierheilpraktikers
a) Es gilt die beigefügte Preisliste, sofern keine individuelle Vereinbarung getroffen wurde.
b) Honorare sind pro Behandlungstag bar oder per Überweisung zu entrichten.
c–h) Regelungen zu Drittleistungen, Laborleistungen, Arzneimitteln und Abrechnung gemäß den gesetzlichen Vorschriften.
§ 5 Honorarerstattung durch Dritte
a) Eine mögliche Erstattung durch Dritte berührt nicht die Zahlungspflicht des Patienten.
b) Angaben zur Erstattungspraxis sind unverbindlich.
c) Auskünfte an Dritte erfolgen nicht direkt durch den Tierheilpraktiker.
§ 6 Vertraulichkeit der Behandlung
Patientendaten werden vertraulich behandelt. Auskünfte erfolgen nur mit schriftlicher Zustimmung oder gesetzlicher Verpflichtung.
§ 7 Rechnungsstellung
Nach Abschluss der Behandlungsphase erhält der Patient eine Rechnung mit den gesetzlich vorgeschriebenen Angaben.
§ 8 Meinungsverschiedenheiten
Meinungsverschiedenheiten sollten gütlich beigelegt werden.
§ 9 Streitbeilegung
Der Tierheilpraktiker ist zur Teilnahme an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle weder bereit noch verpflichtet.